Über uns
Wer wir sind und was wir wollen...
Der Trosse Kult hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Größe in der Region und in der Musikszene etabliert. Und das allen Unkenrufen zum Trotz. Für uns steht fest: Man kann in der münsterländischen Provinz etwas auf die Beine stellen. Zeit, einmal zurück zu schauen und einen Ausblick zu wagen.
Der Trosse Kult Mesum, das ist Rock n' Roll auf der großen und der kleinen Bühne, mit Nachwuchskünstlern und „Big Names“; das ist feinste junge Lesekultur und noch viel mehr. Mit über 140 Mitgliedern (Stand Februar 2011) haben wir eine breite Basis von Unterstützern.
Die Arbeit teilen sich viele Freiwillige, die mit Herzblut an der Idee „Trosse Kult“ arbeiten. Die Geschicke des Vereins hat der Vorstand in der Hand:
Ein Einblick in unser Programm:
Unser Highlight des Jahres: Das „Trosse Kult Open Air“. Immer am ersten Samstag im September wird an der Gaststätte Beckmann Hohe Heide gerockt. Bereits acht Mal haben wir die Heide beben lassen und dabei alte Größen, echte Geheimtipps und junge Nachwuchsbands auf unserer Bühne vereint. Hier ein kleines Namedropping der vergangenen Jahre:
Für junge Nachwuchsbands bieten wir zusammen mit dem "HOT Alte Dame" Mesum unseren Bandcontest an. Ein Mal im Jahr bieten wir sechs Lokalmatadoren die Chance, sich einen Platz beim Open Air zu erspielen. Mit dieser Form der Nachwuchsförderung bieten wir jungen kreativen Köpfen aus der Region eine Plattform für ihr eigenes Schaffen.
Dazu kommen weitere Konzerte mit „Angelika Express“, „Psycho Sexy“, „Elevated“ oder der heißgeliebten „Kapelle Petra“. So gibt es auch zwischen den Open Air-Terminen immer wieder Live-Musik.
Mehrere Lesungen, u.a. mit Oliver Uschmann und Mischa-Sarim Vérollet, haben wir in Mesum und Rheine präsentiert, die eine echte Abwechslung in der regionalen Kulturszene waren.
Open-Air-History
Alles begann in dem Jahr 1994:
Einige Vereine aus Mesum überlegten, ein Open Air zu organisieren und zu veranstalten. Mit dabei waren das Jugendheim HOT „Alte Dame“, TV Mesum Vereinsjugend, SV Mesum Jugendabteilung, Messdienergemeinschaft Mesum und die kath. Landjugendbewegung Mesum. Die Grundidee bestand darin, jungen Nachwuchsbands aus der Umgebung eine Plattform für handgemachte Musik zu bieten. Schnell stand ein Grundgerüst für alle organisatorischen Aspekte, die bei der Durchführung eines solchen Open Airs wichtig waren.
Man wählte als Location das Vereinsgelände des TV Mesum am Sportzentrum Hassenbrock. Hier hatte man ein Gelände gefunden, das überschaubar und auch recht großzügig angelegt war.
Die Bands beim ersten Open Air waren: Jailbait, Häftich, Guv`nor, The falling Frogs und The Daltons.
1995
Nach der ersten Veranstaltung war klar, dass es im nächsten Jahr auch ein Open Air geben sollte. Und auch das zweite Open Air, das im September 1995 stattfand, hatte durchaus Erfolg. Es spielten damals: Die Kinder vom Bahnhofsklo, Stentorians, Impressions, Ninetime, Sugar Train und T-Square.
1996
Im August 1996 fand bereits die dritte Veranstaltung unter der Regie der fünf Vereine statt. Hier konnte man bereits etwas bekanntere Bands buchen. Mit dabei: Fragile Pose, Notärzte, Dessert Awakening, Die Daltons, Headcase und Intel Truth.
1997
Am 23.August 1997 ging es mit Cry Baby, Scream, Fiskus, P-Quk, Bombyx Moree, Inspirits und Häftich erfolgreich weiter.
1998
1998 gönnte man sich eine kreative Pause, da es nicht ganz sicher war ob ein weiteres Open-Air geplant werden konnte. Denn in diesem Jahr verabschiedeten sich die kath. Landjugend Mesum und die Jugendabteilung des SV Mesum aus dem Orga-Team. Man entschloss sich, mit den anderen drei Vereinen weiter zu machen, um 1999 wieder eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen. In den folgenden vier Jahren versuchte man das Festival etwas zu „straffen“(Genehmigung nur bis 23 Uhr).
1999
1999 gingen diesmal mit Dichter, Jam Talk, Murphy`s Dojo Clan, Forest of Zyriac und Bleibende Schäden nur noch fünf Bands an den Start.
2000
Im Jahr 2000 sollte nun auch für die Organisatoren ein neues Zeitalter beginnen. Jetzt wollte man versuchen, nicht nur Bands aus der direkten Umgebung zu verpflichten, sondern überregional auf Bandsuche zu gehen. Es traten damals auf: Sounds Like Sunday, Mother`s Pearl, Jailed Generation, Kapelle Petra und Thomson and the Big Desaster.
2001
Das 7. Mesumer-Open-Air, das im Juni 2001 stattfand, war wohl das Erfolgreichste unter den Veranstaltungen bis dahin. Über 600 Besucher erfreuten sich an der Musik von MyBalloon, Swamphead, Orange Malz und Open Eyed. Nach diesem tollen Event hofften die Veranstalter, mit bekannteren Bands noch mehr Leute auf das Festival-Gelände zu locken. Doch es kommt meistens anders als man denkt. Im folgenden Jahr wollten auch das Jugendheim HOT „Alte Dame“, die Jugendabeilung des TV Mesum und die Messdienergemeinschaft aufhören.
2002
Doch man fand sich schließlich noch einmal zusammen, um ein weiteres derartiges Event in Mesum zu organisieren. Man nannte das Open Air „Strazival“ und organisierte dies unter dem Namen: „Veranstaltergemeinschaft Mesumer Strazival“. Hierzu hatte man vier Bands eingeladen auf dem Gelände des TV Mesum abzurocken. Folgende Bands waren dabei: Kungfu, Gooze Flesh, Twee-Star und Leash. Leider waren nach dieser Veranstaltung nicht mehr alle bereit, sich dem Open-Air zu verpflichten.
2003-2004
In den folgenden zwei Jahren wurde immer wieder versucht, weiterhin etwas auf die Beine zu stellen. Doch letztlich scheiterte dies an Geld und Zeitmangel. Anfang 2004 jedoch fanden sich drei Leute vom „alten“ Stamm und versuchten nun, etwas Neues zu wagen. Inzwischen hatten sich neun Personen gefunden, die an einem neuen Konzept für das Mesumer-Open-Air arbeiteten. Ebenfalls wollte man vom Gelände des TV Mesum nicht mehr abhängig sein (Veranstaltungen waren nur bis 23 Uhr genehmigt). Auf dem Gelände beim Restaurant Beckmann „Hohe Heide“ hatte man einen neuen „Boden“ gefunden. Obwohl man im Sommer versucht hatte noch einmal kurzfristig eine Veranstaltung zu planen, gelang dies aber leider nicht, da eine Kooperation mit dem H.O.T. Alte Dame nicht mehr möglich war. Noch vor den Sommerferien entschlossen sich alle zur Gründung eines Vereins.
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Damit hatte das Open-Air wieder einen neuen Träger und ein neues Orga-Team. Ab dem Jahr 2005 wollen alle versuchen, in Mesum für alle Musikinteressierten etwas Neues zu organisieren. Natürlich will man das Hauptaugenmerk weiterhin dem Open-Air widmen (gepl. Neuanfang Ende August 2005: 9. Mesumer-Open-Air). Mit der Gründung des Vereines am 21. Oktober 2004 schließt sich nun der Kreis des Open-Air`s. Alle hoffen, dass nun ein neues Zeitalter anbrechen wird. ▪ mk